Heinrich von Löwenstein

Heinrich von Löwenstein ( 1447), Edelknecht.

Leben

Heinrich von Löwenstein war der Sohn seines gleichnamigen Vaters Heinrich von Löwenstein .

Er war verheiratet mit Margarete von Löwenstein-Schweinsberg, einer Cousine 5. Grades, Tochter des Hermann von Löwenstein-Schweinsberg und der Else Krieg von Vetzberg. [1]

Mit ihr hatte er ein Kind:

Heinrich von Löwenstein ( 1491)

Nach SCHUNDER war Heinrich in zweiter Ehe verheiratet mit Margarete Hund. [2] SCHUNDER folgert dies offenbar aus zwei Urkunden vom 18. November 1462 und vom 21. September 1479. In ersterer wird Margarete Hund, "auch genannt von Löwenstein", als Mutter der Schwestern im Kloster Heydau, Elsbeth und Anna von Löwenstein, genannt. [3] In der Urkunde aus dem Jahr 1479 wird Heinrichs gleichnamiger Sohn als Bruder der Elisabeth von Löwenstein, Schwester im Kloster Heydau, sowie als Vater der weiteren Klosterschwestern Anna und Lutrud von Löwenstein erwähnt. [4] Das ist allerdings nur ein schwaches Indiz für eine im übrigen nicht erwähnte zweite Ehe Heinrichs mit Margarete Hund. Zudem wäre vorauszusetzen, daß die 1462 genannte Nonne Elsbeth identisch mit der im Jahr 1479 erwähnten Schwester Elisabeth ist. Die vermeintliche zweite Ehe Heinrichs mit Margarete Hund ist ferner nicht in Einklang zu bringen mit SCHUNDERS Angabe, Margarete von Löwenstein-Schweinsberg sei erst 1494 gestorben. [5] SCHUNDER gelangt jedenfalls zu dem Schluß, Heinrich habe mit Margarete Hund zwei Töchter namens Anna und Elisabeth gehabt. [6] VON BUTTLAR führt in seiner Stammtafel die 1479 genannten Nonnen Anna und Elisabeth als Töchter von Heinrichs Vetter Hermann von Löwenstein, welchen er auch als Ehemann der Margarete Hund "von Kirchberg" ansieht. [7]

Anmerkungen

[1] Friedrich SCHUNDER, Die von Löwenstein - Geschichte einer hessischen Familie, Lübeck 1955, Stammtafel III - Die von Löwenstein (-Romrod) - Ältere Linie; Stammtafel I - von Bischofshausen / von Löwenstein-Schweinsberg. Vgl. auch Wolfhard VAHL, Die Familie von Breidenbach und die Wappenschilde in der Hospitalkirche zu Biedenkopf, in: Zeitschrift für Hessische Geschichte und Landeskunde (ZHG) 106 (2001), S. 5-17 (14) Fn. 58.
[2] SCHUNDER, wie Fn. 1, Stammtafel III - Die von Löwenstein (-Romrod) - Ältere Linie.
[3] SCHUNDER, wie Fn. 1, Band 2, Regest Nr. 384 (S. 164).
[4] SCHUNDER, wie Fn. 1, Band 2, Regest Nr. 419 (S. 177).
[5] SCHUNDER, wie Fn. 1, Stammtafel I - Von Bischofshausen / Von Löwenstein-Schweinsberg. Für das Todesjahr 1494 finden sich indessen keine urkundlichen Belege.
[6] SCHUNDER, wie Fn. 1, Stammtafel III - Die von Löwenstein (-Romrod) - Ältere Linie.
[7] Rudolf VON BUTTLAR-ELBERBERG, Stammbuch der Althessischen Ritterschaft, Kassel 1888. Auch diese Angabe kann jedoch keine volle Richtigkeit für sich beanspruchen, da die 1479 genannte Anna ausweislich der Urkunde vom 21. September nicht Elisabeths Schwester, sondern deren Nichte ist. VON BUTTLARS Angaben über die Genealogie derer von Löwenstein im 15. Jahrhundert sind auch im übrigen durchgehend fehlerbehaftet und widersprechen den urkundlichen Belegen.