Georg Schollmann

Georg Christoph Peter Schollmann (* 1806; ?). [1]

Leben

Georg Schollmann, eigentlich Schalmann, war der Sohn des Karl Schalmann ( in Canstein) in der Asneberger Mühle bei Kassel. Sein Stiefvater war der Müllermeister Heinrich Bruchhäuser in Twiste. [2] Dessen Schwiegermutter, Sophie Charlotte Rinn, war ebenfalls eine verwitwete Schollmann [3] aus Udorf, dem Nachbardorf des Sterbeortes seines Vaters. Vermutlich bestanden verwandtschaftliche Beziehungen. Georg Schollmann war ebenfalls Müllermeister und heiratete am 19. August 1838 in Wetterburg Marie Louise Klemroth. Mit ihr hatte er neun Kinder:

Henriette Wilhelmine Friederike (* 14.09.1839; 10.10.1841)
Wilhelmine (* 1841) I. 1866 mit Vogel; II. 1883 mit Eckhardt
Auguste Bax, geborene Schollmann (* 25.10.1843)
Heinrich Schollmann (* 17.08.1845; 11.10.1903), Müller, ledig
Rudolf Bernhard Theodor Schollmann (* 14.02.1848) 02.06.1873 in Kleinern mit Friederike Wilhelmine Elisabeth Geitz
Emma Louise Christiane Georgine (* 30.05.1851; 21.01.1855)
Auguste Elise Friederike Wilhelmine (* 07.12.1854)
Anna Wilhelmine Caroline Christiane (* 30.06.1858)
Hermine Louise (* 02.05.1863; 27.05.1863).

Die Familie zog nach 1863 nach Kleinern, wo Marie Louise Klemroth am 18. Oktober 1868 verstarb. [4] Im Kirchenbuch von Kleinern heißt es: "Hinterläßt ihren Gatten und 6 Kinder". Georg Schollmann war in Kleinern Werkführer auf der Sägemühle. Offenbar verzog er erneut, denn sein Todestag ist im Kirchenbuch Kleinern nicht verzeichnet.

Anmerkungen

[1] Robert WETEKAM (Bearb.), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 12, Wetterburg, Waldeckischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Arolsen 1970, Nr. 1578.
[2] Vgl. Hilmar G. STOECKER (Bearb.), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 27, Twiste, Schützengilde 1539 Twiste e.V. (Hrsg.), Korbach 1986, S. 34-35, Nrn. 265, 268, 270. Bei Nr. 268 ist der Rufname irrtümlich mit "Friedrich" statt "Heinrich" angegeben; richtig aber bei Nrn. 265 und 270.
[3] STOECKER (wie Anm. 2), Nr. 268.
[4] Heinrich HOCHGREBE (Bearb.), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 53, Kleinern, Waldeckischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Arolsen 1996, Nr. 1484, 1485.