Luise Friederike Lückel

Luise Friederike Lückel, geborene Hohmann (* 8. Oktober 1791 in Anraff; 21. Februar 1853 in Bergfreiheit).

Leben

Luise Friederike Lückel, war die Tochter des Carl Christoph Hohmann (1756-?) aus dessen nichtehelicher Verbindung mit Anna Margarethe Dicke (1764-?), aus Anraff, welche 1794 Tobias Danz heiratete. [1] Es ist anzunehmen, daß Luise Friederike im Haushalt ihrer Mutter und ihres Stiefvaters in Anraff aufwuchs, denn noch 1805 ist dort ihre Konfirmation im Kirchenbuch vermerkt. Ihre Mutter hat mit Tobias Danz noch zwei weitere Töchter, die jedoch bereits als Kleinkinder starben: Maria Magdalena (06.11.1797-24.06.1800) und Maria Friederike (20.02.1799-12.12.1800).

Zu einem unbekannten Zeitpunkt heiratete sie in Haina den Conrad Müller (weitere Daten nicht bekannt). Am 5. März 1814 gebar sie in Bergfreiheit das gemeinsame Kind Louise Caroline (1814-1836). [2]

Am 12. März 1820 ging sie mit dem Bergmann Georg Philipp Lückel aus Bergfreiheit ihre zweite Ehe ein. Mit ihm hatte sie sieben Kinder: [3]

Johann Conrad Heinrich Lückel (24.04.1819 - 26.02.1820)
Christiana Catharina Elisabeth Lückel (* 09.02.1821)
Johann Christian Lückel (01.06.1823 - 17.05.1881)
Georg Philipp Lückel [1. Zwilling] (26.11.1824, 5 Uhr abends)
Johann Conrad Lückel [2. Zwilling] (27.11.1824, 10 Uhr morgens)
Friederike Elisabeth Lückel (26.07.1830 - 17.06.1903)
Friedrich Wilhelm Lückel (23.10.1833 - 28.01.1912)

Anmerkungen

[1] Ernst-Friedrich GALLENKAMP (Bearb.), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 69, Deutsche Ortssippenbücher, Reihe A, Band 320, Anraff, Waldeckischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Bad Arolsen 2002, Nr. 110, 361. Hermann THOMAS, Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 5, Korbach 1959, Seite 21, Nr. 4 (Stechbahn 12), meint, die Mutter des Friedrich Wilhelm Lückel, Enkel des Carl Christoph Hohmann, sei eine Frau Danz gewesen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um den Namen ihres Stiefvaters, den sie möglicherweise später angenommen hat. Bei HOCHGREBE/LÖWER (unten, Anm. 2) wird Luise Friederike unter dem Nachnamen ihres leiblichen Vaters geführt.
[2] Heinrich HOCHGREBE / Helmut LÖWER (Bearb.), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 48, Bergfreiheit, Deutsche Ortssippenbücher, Reihe A, Band 189, Waldeckischer Geschichtsverein e.V. (Hrsg.), Arolsen 1994, Nr. 617.
[3] HOCHGREBE/LÖWER (wie Anm. 2), Nr. 550.