Ludwig Löwenstein

Ludwig Löwenstein, (* 1618 (?) in Niederelsungen; 30. Dezember 1683 oder 1703 ebenda), war Bürger in Niederelsungen.

Leben

Ludwig Löwenstein war der Sohn des Johannes Löwenstein und dessen Frau Gerdrut.

Am 22. Januar 1649 heiratete er in Niederelsungen die Margaretha Leim (1626/27-1691). [1] Mit ihr hatte er (mindestens) zwei Kinder:

Heimbrod (1650-1705?) [2] , wahrscheinlich ohne Nachkommen.
Gertrudt Lose, geborene Löwenstein (1654-1730)
angeblich auch: Johann Löwenstein (1648-1735), verheiratet mit Anna Maria Schürmann.

Vielleicht ist Ludwig Löwenstein identisch mit jenem Ludwig Löwenstein aus Niederelsungen, der im Jahr 1680 Pate bei der Konfirmation des späteren Pfarrers Johann Ludwig Endemann war. [3]

Anmerkungen

[1] Schriftliche Auskunft (E-Mail) des Evangelischen Kirchenkreises Wolfhagen vom 4. September 2013. Der Eintrag im Kirchenbuch zum Begräbnis der Margaretha Leim lautet: "... Ludwig Lebensteins Frau bestattet". Die weiteren Lebensdaten des Ludwig Löwenstein beruhen auf Überlieferungen in der Familie und konnten bislang nur teilweise durch Urkunden, Kirchenbucheinträgen, etc., bestätigt werden. Der Zusammenhang wurde hergestellt durch August Löwenstein, damals Quellhofstraße 110 in Kassel (Scan der Mitteilung, vermutlich aus den 1960er Jahren), der auch Informationsgeber war für den Bericht von Hermann KNODT / Heinz RITT, Löwenstein des Stammes Halber von Löwenstein, in: Hessische Familienkunde, Band 6, Heft 1/1962, Seite 62-63, Hessische Wappenrolle Nr. 146. Der Name der Ehefrau des Ludwig Löwenstein wird in anderen privaten Stammreihen gelegentlich mit "Margretha Leim" angegeben. Eine urkundliche Bestätigung hierfür liegt hier nicht vor. August Löwenstein hält Ludwig für den Vater von Hans Henrich Löwenstein. Diese Angabe ist jedoch zu bezweifeln, da Ludwig und Hans Henrich offenbar derselben Generation angehören.
[2] Schriftliche Auskunft der Pfarrei Niederelsungen, Pfarrer Otto Eisenberg, vom 17. Mai 1931: "Den 8. September 1650 ... ist Heimbrodius, Ludwig Lewensteins Söhnlein, durch Heimbrod Leim dem H. Jesu in der heiligen Taufe fürgetragen."
[3] Vgl. Jochen DESEL, Pfarrergeschichte des Kirchenkreises Hofgeismar von den Anfängen bis ca. 1980, für den Druck eingerichtet von Andreas Heiser, Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Band 33/5, Kurhessisch-Waldeckisches Pfarrerbuch, Band 5, Marburg 2004, S. 649.