Heinrich Emde

Heinrich Emde 1970. Privatarchiv.

Heinrich Emde (* 11. November 1884 in Goldhausen; 2. September 1978 in Korbach).

Leben

Heinrich Emde war das siebte von neun Kindern des Maurers Wilhelm Friedrich Emde aus Goldhausen [1] und dessen Ehefrau Marie Henriette Friederike Hochbein. [2] Wie sein Vater ergriff er den Beruf des Maurers. Seine Jugend- und Lehrjahre verbrachte er im Heimatort. Auch seine Gesellenprüfung legte er hier ab. Hiernach zog es ihn nach Wuppertal und Dortmund. Während des ersten Weltkrieges diente er im Infanterieregiment 143 und wurde bei Verdun verwundet, war aber bis zum Ende des Krieges als Soldat eingesetzt. [3] In den 1960er Jahren besuchte er noch einmal die Schlachtfelder von Verdun.

Am 7. Dezember 1919 heiratete er in Korbach Marie Saure aus Rhena. Mit ihr hatte er drei Kinder:

Heinz Emde (* 10.09.1921 in Korbach; 21.06.1984 in St. Leonhard/Südtirol) Erzieherin Ulla Emde, geborene ...? (* um 1929; 03.04.2015 in Korbach)
Mathilde Bax, geborene Emde (* 30.12.1924 in Korbach; 13.10.2014 ebenda) Hermann Bax (1919-2002)
Hildegard Kümmel, geborene Emde (* 11.08.1928 in Korbach; 22.05.2017 ebenda)

1930 machte er sich mit seinem Bruder August Emde selbständig und eröffnete ein Sägewerk, das er bis 1964 leitete und im selben Jahr aus Altersgründen verkaufte. Ebenfalls mit seinem Bruder August Emde hatte Heinrich 1913 das Haus Elfringhäuser Weg 2 in Korbach errichtet, wo er bis zu seinem Tod lebte. Das Haus blieb bis 2010 in Familienbesitz.

Anmerkungen

[1] Hilmar G. STOECKER (Bearb.), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 17, Goldhausen, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1978, S. 108, Nr. 84.
[2] Hilmar G. STOECKER (Bearb.), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 22, Rhena, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1980, Nr. 250, 872.
[3] Vgl. zu den biografischen Angaben: Waldeckische Landeszeitung vom 13.11.1964: "Ein rüstiger 80jähriger"; zum Einsatz im Ersten Weltkrieg: Deutsche Verlustlisten, Preußen 533, S. 12559, 18. Mai 1916, zweite Spalte, 8. Kompagnie, vierter von unten ( Digitale Ausgabe).