Klosterstraße 4 (Korbach)

Das Haus Klosterstraße 4 im Juli 2017.
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Das Haus Nr. 4 in der Klosterstraße ist ein aus zwei Gebäudeteilen bestehendes Fachwerkhaus in der Altstadt von Korbach, die 1715 (linke/östliche Haushälfte) und 1863 (rechte/westliche Haushälfte) errichtet worden sind.

Geschichte

Der an das Haus Nr. 2 grenzende Hausteil

1. Erster bekannter Eigentümer dieses Hausteils war der Metzgermeister Andreas Postelmann (~ 02.03.1679; 19.05.1747), Sohn des Schuhmachers Henrich Postelmann (Bürger 1665). Am 7. Mai 1715 heiratete er Maria Margarethe Leinecke (* 1688; 18.11.1750), Tochter des Wollenwebers Franz Leinecke und der Barbara Catharina Cothmann, verwitwete Himmelmann (Klosterstraße 2). Der Bauplatz dieses um 1715 erbauten Hauses gehörte dem Schwiegervater Franz Leinecke.

Der an der Ecke Im Paß gelegene Hausteil

1. Erster bekannter Eigentümer dieses Hauses war Tilemann Schönhardt (* 1640; 20.09.1696), Sohn des Johannes Schönhardt (Bürger 1611) und der Else Rueseler aus Lengefeld. Seine erste Ehefrau hieß Elisabeth, Geburtsname unbekannt ( 20.03.1673). Eine zweite Ehe ging er am 4. November 1673 mit Anna Hampe (* 1650; 19.04.1708) ein, Tochter des Trompeters Abel Hampe (Bürger 1650) und der Schwenne Süpken aus Oldeslohe. Tilemann Schönhardt erwarb 1663 die Bürgerrechte.












Bilder

Anmerkungen

[1] Hermann THOMAS/Karl WILKE (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 1, Professor-Kümmell-Straße und Klosterstraße, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.), 2. Auflage 1996, S. 95-98. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle folgenden Angaben hieraus entnommen. Falls nicht anders angegeben, sind alle genannten Personen in Korbach geboren und gestorben bzw. begraben.