Anna Katharina Schumacher

Links im Bild: Haus der Familie Wilstach, zuletzt im Besitz der Familie Mosheim und der Stadt Korbach. Erichtet Ende des 17. Jahrhunderts, abgerissen 1968.
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Anna Katharina Schumacher, geborene Wilstach (* um 1650 in Korbach; ?).

Leben

Anna Katharina war eines von zehn Kindern des Korbacher Kaufmanns und Oberbürgermeisters Dietrich Wilstach und seiner Frau Anna Engela Becker. [1] Sie wuchs neben dem Rathaus, im Haus Professor-Kümmell-Straße 15 (bis 1929: Landstraße) in Korbach auf, welches 1664 abbrannte. Ihre genauen Lebensdaten sind nicht bekannt. In den älteren Genealogien wird sie gewöhnlich nur mit ihrem Vornamen bezeichnet. Daß sie eine geborene Wilstach war, ergibt sich aus dem Vertrag vom 4. Juli 1736 betreffend den Verkauf des neuen Wilstachschen Hauses an die Frau Hofrätin von Rauchbar. [2] Dort wird unter den Nachkommen des Dietrich Wilstach ("hinterlassene respective Kinder und Enkel") genannt: "5) Catharina Wilstach, weiland Herrn Kriegs Commissarii Corth Henrich Schumachers Ehefrau zu Corbach". [3]

Etwa 1667/68 heiratete sie Curt Henrich Schumacher, mit dem sie neun Kinder hatte: [4]

Henricus Schumacher (1667-?)
Engel Katharina Ladage, geborene Schumacher (1669-1730)
Anna Benigna Möller, geborene Schumacher (1670-1751)
Anna Katharina Schumacher (1671-1692)
Johann Christoph Schumacher (1674-nach 1736)
Otto Friedrich Schumacher (1676-1734)
Johann Henrich Schumacher (1678-1763)
Curt Henrich II. Schumacher (1680-1751)
Katharina Schumacher (1682-1703)

Anmerkungen

[1] Martin RUDOLPH (Bearb.), Korbacher Bürgerfamilien - Die Nachkommen des Korbacher Bürgermeisters Curt Schumacher, 1585-1660, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1976, S. 18.
[2] Unter den Judenhertzogakten im Stadtarchiv Korbach, Mappe 15, nach RUDOLPH (wie Anm. 1).
[3] RUDOLPH (wie Anm. 1). Der Kaufvertrag wird im Stadtarchiv Korbach aufbewahrt. Zu dem Verkauf vgl. auch Hermann THOMAS (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 1, Professor-Kümmell-Straße und Klosterstraße, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1956, S. 29-30 [30].
[4] RUDOLPH (wie Anm. 1), S. 19.