Violinenstraße 24 (Korbach)

Das Haus Violinenstraße 24 im März 2015.
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Das Haus Nr. 24 in der Violinenstraße ist ein Ende des 17. Jahrhundert als Scheune errichtetes, im Jahr 1746 zu Wohnzwecken umgebautes Fachwerkhaus in der Altstadt von Korbach. [1]

Geschichte

Die Grundstücke entlang der inneren Stadtmauer wurden erstmals Anfang des 18. Jahrhunderts bebaut, nachdem die Stadtbefestigung ihre Bedeutung als Verteidigungsanlage verloren hatte.

1. Erster bekannter Eigentümer des Grundstücks war Johann Conrad I. Schumacher.

2. Ihm folgte 1712 sein Sohn Otto Henrich Schumacher.

3. Im Jahr 1746 ging das Eigentum auf den Schwiegersohn von Nr. 2, Johann Ditmar Emde (~ 08.06.1718; 16.09.1794) über, der am 19. November 1745 die Tochter von Nr. 2, Johannette Catharina Elisabeth Schumacher (~ 12.02.1719; 20.05.1783), geheiratet hatte. Emde ließ die Scheune in ein Wohnhaus umbauen. Im Jahr 1784 übernahm er sein elterliches Haus Brauberg 6, das bis dahin sein Bruder Henrich Samuel Emde bewohnt hatte.

4. 1792 Johann Michael Emde.

5. 1795 Johann Henrich Ludwig Rennemann.

6. 1814 Johann Henrich Carl Rennemann.

7. 1817 Johannette Marie Elisabeth Goette.

8. 1833 Christian Ludwig Albus.

9. 1876 Heinrich Behle.

10. 1879 Heinrich Friedrich Christian Behle.

11. Witwe des Wilhelm Haase.

12. 1912 Heinrich Wittekind.

13. 1937 Christian Rösener

14. Zu einem hier nicht bekannten Zeitpunkt erwarb die Stadt Korbach das Gebäude. [2]

15. Im Jahr 1990 tauschte die Stadt das Haus gegen das Gebäude Kirchplatz 6. Neuer Eigentümer wurde hierdurch der Arbeiter Walter Schwarz (* 22.05.1915 in Neuvorwerk/Schlesien, Kreis Ohlau; ?), Sohn des Landwirts Gustav Schwarz und der Christiane Hübsch. Er heiratete am 28. September 1940 Maria Meyer (* 12.01.1915; ?), Tochter des Schneidermeisters Christian Meyer und der Marie Vöpel (Ascher 8).

Die weiteren Eigentümerwechsel sind hier nicht bekannt.

Bilder

Anmerkungen

[1] Hermann THOMAS (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 5, Stechebahn - Violinenstraße - Heumarkt - Am Steinhaus, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1959, S. 113-114. Alle folgenden Daten, soweit nicht anders vermerkt, nach THOMAS (wie Anm. 1). Falls nicht anders angegeben, sind alle genannten Personen in Korbach geboren und gestorben.
[2] Vgl. Stadtbauamt Korbach, Stadtsanierung Korbach - Förderung städtebaulicher Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen - Ausführliche Beschreibung des Standes der Maßnahme, Korbach 2008, S. 11-12; Waldeckische Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 21.12.1996, S. 6.