Tempel 16b (Korbach)

Auf diesem Gartenplatz hinter dem Haus Stechbahn 5a standen bis 1885 zwei weitere Fachwerkhäuser: Tempel 16c (links) und 16b (rechts). Anklicken für größere Version.

Das Haus Nr. 16b der Straße Tempel war ein Fachwerkhaus unbekannten Baujahres in der Altstadt von Korbach, das beim Stechbahnbrand von 1885 schwer beschädigt und danach abgerissen worden ist. [1] Das Haus stand zwischen den Häusern Tempel 16 und 16c bzw. Stechbahn 5a und hinter dem Haus Stechbahn 3. Der Platz wurde nicht wieder bebaut. Die Nummer "16b" war nicht die offizielle Bezeichnung, sondern wird hier lediglich aus Ordnungsgründen verwendet. Nach der damaligen Zählung der Häuser trug es die Nr. 190.

Geschichte

1. Um 1700 Henrich Brocke.

2. 1731 Johannes Eisenberg.

3. 1764 Johann Franz Schönhard.

4. 1799 Christian Friedrich Saake.

5. 1838 erwarb der Schlossermeister He(i)nrich August Limperg (* 04.07.1811; 30.03.1892) das Haus. Er war der Sohn des Schlossermeisters Heinrich Wilhelm Limperg (Lengefelder Straße 9) und der Christiane Friederike Bohne (vgl. Stechbahn 30 - Hinterhaus). Am 4. November 1838 heiratete er Johanne Marie Eleonore Knoche (* 23.06.1807; 19.01.1868), Tochter des Schneidermeisters Johann Jakob Knoche und der Maria Christiane Schmidt. Nachdem August Limperg 1869 das Haus Stechbahn 30 erworben hatte, verkaufte er das vorliegende Haus ein Jahr später an Nr. 6. Bei THOMAS (wie Anm. 1) heißt es fehlerhaft, August Limperg sei der Sohn von "Nr. 4", also von Christian Saake gewesen.

6. 1870 Friedrich Bernhard Volke.

7. 1874 Carl Christian August Happe.

Bilder

Anmerkungen

[1] Hermann THOMAS (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 5, Stechebahn - Violinenstraße - Heumarkt - Am Steinhaus, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1959, S. 87-89.