Bunsenstraße 9 (Korbach)

Das Haus Bunsenstraße 9 im Februar 2016.
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Das Haus Nr. 9 in der Bunsenstraße ist Fachwerkhaus unbekannten Baujahres - wahrscheinlich 18. Jahrhundert - in der Altstadt von Korbach [1]

Geschichte

1. Erster bekannter Eigentümer war der Lehrer Franz Müller (* 17.09.1670; ~ 25.09.1670; 19.04.1748; begr. 25.03.1748), Sohn des Tuchhändlers Johannes Möller (~ Dez. 1637; 22.09.1712; Bürger 1661) und dessen Frau Anna Margarethe, Geburtsname unbekannt (* März 1638; 12.04.1720). Franz Müller besuchte 1682 bis 1691 die Alte Landesschule, studierte ab 1692 Theologie in Jena, ab 1694 in Marburg. Von 1697 bis 1731 war er Lehrer der Septima des Gymnasiums. 1710 erwarb der die Korbacher Bürgerrechte. Seine erste Ehefrau war seit 1697 Marie Margarethe Scriba (* 09.07.1668; begr. 29.08.1729), Tochter des Balthasar Scriba (Dalwigker Straße 5) und der Kunigunde Kannegießer. Eine zweite Ehe ging er am 4. Januar 1732 mit Anna Marie Linnekugel (~ 30.11.1698 in Berndorf; 14.03.1778 in Flechtdorf) ein, Tochter des Johann Heinrich Linnekugel (Kirchstraße 24) und der Marie Christiane Nelle. Müller hatte aus der ersten Ehe vier und aus der zweiten Ehe zwei Kinder. Der Sohn Josias (1704-1764) nahm die Stelle des Vaters am Gymnasium ein und wurde dessen Subkonrektor. [2]















Bilder

Anmerkungen

[1] Hermann THOMAS/Karl WILKE (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 2, Professor-Bier-Straße - Hinter dem Kloster - Bunsenstraße, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.), 2. Auflage 1998, S. 169-171. Alle folgenden Daten, soweit nicht anders vermerkt, nach THOMAS/WILKE. Falls nicht anders angegeben, sind alle genannten Personen in Korbach geboren und gestorben.
[2] Alle Angaben über Franz Müller nach: Hilmar-G. STOECKER, Die Lehrer des Gymnasiums zu Korbach (1579-1900), Geschichtsblätter für Waldeck, 65. Band (1976), S. 5- 102 [49].